02.05.2005 » Fachhandel / Kooperationen

Unternehmensgruppe Schlau übernimmt Bodenbelagsgrosshandel von König & Kritzmann

Mit Wirkung vom 1. Juli 2005 wird der Bereich Bodenbelagsgrosshandel von König & Kritzmann in die Grosshandelssparte der Unternehmensgruppe Schlau übernommen. Wie Dr. Ralf Bartsch als Sprecher der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Schlau mitteilte, wird der bisherige Standort in Rosengarten vor den Toren Hamburgs erhalten bleiben. „Alle 26 diesem Geschäftsbereich von König & Kritzmann zuzuordnenden Mitarbeiter werden übernommen“, versicherte Bartsch. Wie es heisst, führt König & Kritzmann den Bereich Wohnstoffe mit Deko-/Gardinenstoffen und Möbelstoffen unverändert weiter. Der Aussendienst in Norddeutschland, der schwerpunktmässig Bodenbelagsgeschäfte betreut, werde zukünftig auch die zusätzlichen Sortimente von Schlau – insbesondere Farben und Tapeten - vertreiben. Die Unternehmensgruppe Schlau betrachtet die Übernahme des Bodenbelagsbereichs von König & Kritzmann als Möglichkeit, ihre Marktposition im Norden zu verstärken und insbesondere das Objektgeschäft in diesem Bereich auszuweiten. „Darüber hinaus erhalten wir mit der Übernahme des Standortes Rosengarten einen Umschlagplatz für unsere Logistik mit Blick auf Gesamtnorddeutschland“, betont Bartsch.

» Schlau Großhandels GmbH
29.04.2005 » Textile/elastische Beläge

Forbo Holding AG: Umsatzrückgang im ersten Quartal

Der Geschäftsgang von Forbo litt nach eigenen Angaben im ersten Quartal 2005 erheblich unter den Auswirkungen des Anfang November 2004 begonnenen Auktionsprozesses, der am 6. April 2005 für beendet erklärt wurde. Der erzielte Umsatz in Schweizer Franken sank in diesem Quartal gegenüber Vorjahr um 3 Prozent. Davon werden 2 Prozent auf die gegenüber dem Vorjahr schwächeren Wechselkurse zurückgeführt. Besonders betroffen waren der Bereich Bodenbeläge mit einem Rückgang von 5 Prozent und der Bereich Kunststoffbänder mit einem Minus von 4 Prozent. Der Umsatz des Bereichs Klebstoffe stagnierte. Obwohl sofort Massnahmen eingeleitet worden seien, um den Umsatzrückgang aufzufangen und die Kosten zu senken, würden sich die Folgen des Auktionsprozesses im ordentlichen Ergebnis 2005 niederschlagen, prognostiziert das Unternehmen. Weitere Informationen über die Ertragssituation wird Forbo im Rahmen des Halbjahresabschlusses bekanntgeben.

» Forbo Flooring GmbH
28.04.2005 » Fachhandel / Kooperationen

Inku AG: Mit ?frischem Geld? fit für die Zukunft

Offensichtlich mit gezielten Indiskretionen in den heimischen Medien soll die Familie Smolka als Mehrheitsaktionär der österreichischen Inku AG veranlasst werden, Aktienanteile zu veräussern. Wie die Zeitschrift „Format“ in der Ausgabe 16/05 veröffentlicht, belasten den börsennotierten Raumausstatter Inku rund 15 Mio. Euro Verbindlichkeiten. Nach mehreren Verlustjahren konnte 2004 ein Turnaround erreicht werden (wir berichteten im OBJEKT-Ticker). Gleichwohl ist das Unternehmen bestrebt, Quellen für frisches Kapital zu erschliessen - und das aus gutem Grund, wie Insider-Kreise verlautbaren lassen. Wenn es gelänge, einen Kapitalgeber aufzutun, seien die Kreditinstitute bereit, sich an einer Sanierung der Inku AG mit einem grosszügigen Forderungsverzicht zu beteiligen. Als aussichtsreicher Kandidat gehandelt wird die Wiener Sares Invest AG. Etwa 20 bis 40 Prozent der Aktienanteile sollen nach der Transaktion in den Händen der Familie Smolka verbleiben (zurzeit 83 Prozent). Die Finanzspritze lässt nach Einschätzung der Redaktion OBJEKT im operativen Geschäft mehr Handlungsspielraum erwarten und sichert darüber hinaus die Zukunft des Unternehmens.

» INKU AG
28.04.2005 » Textile/elastische Beläge

Anker: Management-Buyout von Durmont

Der Objektspezialist Anker trennt sich von Tochter Durmont. Das seit längerem angestrebte Management-Buyout von Durmont mit Sitz im Österreichischen Hartberg, Steiermark, ist nun offiziell. Am 21. April dieses Jahres erwarb der bisherige Durmont-Geschäftsführer Rudolf P. Pauli 100 Prozent der Geschäftsanteile. Pauli, seit 2002 an der Spitze des einzigen österreichischen Teppichbodenherstellers, baute seit seinem Amtsantritt das Automobilzuliefergeschäft konsequent zum zweiten Standbein des traditionell auf das Handelsgeschäft ausgerichteten Unternehmens aus. Der deutsche Objektspezialist Anker-Teppichboden hingegen, der seit 1996 zunächst 50 Prozent, später dann 85 Prozent Anteile an Durmont hielt, will sich künftig auf die eigene strategische Ausrichtung konzentrieren. Zur Zeit arbeite man sehr intensiv daran, sich im Exportbereich stärker aufzustellen und die internationale Bedeutung als führender Objektanbieter weiter auszubauen.

» ANKER Gebr. Schoeller GmbH + Co. KG
21.04.2005 » Holz / Laminat / Kork

Detlef K. Kreysing Geschäftsführer bei Cortex

Detlef K. Kreysing beendet seine Tätigkeit bei Classen Industries, wo er als Vertriebsleiter für die Laminat-Fachhandelsmarke „Wiparquet“ verantwortlich zeichnet. Als Geschäftsführer Marketing/Vertrieb für Deutschland, Österreich und die Schweiz wird er sich bei Cortex einer neuen Herausforderung stellen. Die Cortex GmbH zählt seit 20 Jahren in Deutschland zu den führenden Anbietern von Bodenbelägen aus Kork. Die in Fürth ansässige Firma wurde 2002 von dem portugiesischen Unternehmer Joaquim Mota übernommen. Mit diesem Schritt kehrt Kreysing quasi an die Wurzeln seines beruflichen Werdeganges in der Bodenbelagsindustrie zurück. Als Geschäftsführer baute er Ende der 80er Jahre die deutsche Tochter des schwedischen Korkbelag-Herstellers Wicanders mit beachtlichem Erfolg auf.

» Cortex Korkvertriebs GmbH