24.09.2018 » Heimtextilien

Schmitz Textiles setzt ab 2019 mit Drapilux wieder auf Direktansprache des Fachhandels - Vertriebskooperation mit Jordan endet

Schmitz Textiles setzt bei der Marke Drapilux ab dem Jahr 2019 wieder auf Direktansprache des Fachhandels. Dadurch endet die Vertriebskooperation mit Jordan, dennoch soll der kooperative Umgang gewahrt und Jordan als Drapilux-Kunde erhalten bleiben. "Wir haben festgestellt, dass für die Markenführung und -steuerung in unserem Fall eine direkte Kundennähe besonders wichtig ist", erklärt Hubert Reinermann, Sales Director bei Drapilux. "Wir sind mittlerweile so gut aufgestellt, dass wir die Marke Drapilux vollumfänglich selbst in die Hand nehmen können und wollen." Das bedeute für Drapilux auch, die Raumausstatter-Fachbetriebe wieder direkt zu betreuen und zu beliefern. Dafür soll ein engmaschiges Netz von Mitarbeitern im Außendienst, die eine kompetente Beratung vor Ort gewährleisten, sorgen.

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24.09.2018 » Holz / Laminat / Kork

FN Neuhofer: Erneut Lagerkapazitäten erweitert

Im August 2018 errichtete FN Neuhofer Holz wieder eine neue Lagerhalle mit einer Fläche von 2500 m². Erst im April dieses Jahres wurde eine bestehende Lagerhalle durch einen Zubau von 1200 m² auf 3000 m² Lagerfläche vergrößert. Seit 2015 hat der österreichische Leistenhersteller insgesamt vier neue Lagerhallen gebaut. Die Gesamtfläche aller Lagerhallen liegt nun bei 16 700 m². Für die kommenden zwei Jahre sind weitere Investitionen in Höhe von rund 12 Millionen Euro geplant, und zwar in neue Produktionsanlagen, weitere Produktionsflächen, Lagerhallen sowie den Neubau eines Bürogebäudes inklusive eines repräsentativen Ausstellungsbereiches.

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24.09.2018 » Fachhandel / Kooperationen

W. & L. Jordan: Neuer Standort in Ravensburg

Die W. & L. Jordan GmbH hat am 21. September 2018 offiziell ihren Neubau in Ravensburg in der Franz-Xaver-Honer-Straße 1 im Gewerbegebiet Erlen eröffnet. Hier präsentiert das Unternehmen das Joka-Markensortiment in neuem repräsentativen Showroom und hält seine Waren auf 1800 m² Lagerfläche zur Auslieferung mit eigenem Fuhrpark und auch zur Abholung bereit. In diesem Jahr hat Jordan die Niederlassungen Würzburg und Saarbrücken neu eröffnet. Demnächst folgt ein Neubau in Bietigheim. Ein ganz neuer Standort im Raum Karlsruhe ist zudem in Vorbereitung.

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21.09.2018 » Verlegewerkstoffe / Technik

GEV: Weitere Produkt-Gruppen dürfen "Emicode"-Siegel tragen

Der "Emicode" umfasst jetzt weitere Oberflächenbehandlungsmittel wie wasserbasierte Lacke für elastische Bodenbeläge und mineralische Böden. Auch Parkettöle und wasserbasierte Imprägnierungen für mineralische Böden dürfen das renommierte Gütesiegel für geringen Emissionsgehalt beantragen. Ausgenommen bleiben weiterhin Pflegeprodukte und Wachse. Damit wird die Produktpalette des Emicode, die bisher vor allem Verlegewerk- und Klebstoffe sowie Bauprodukte und Lacke umfasst, erneut erweitert. Für die Aufnahme der wasserbasierten Lacke und Imprägnierungen für elastische und mineralische Bodenbeläge sowie Parkettöle hat die GEV ihre Einstufungskriterien entsprechend angepasst. Bis zum 1. Juli 2021 dürfen diese Produkte noch einen Lösemittelanteil bis zu fünf Prozent aufweisen, um sich für das EC1-Siegel zu qualifizieren. Anteile bis acht Prozent entsprechen dem Kriterium für "EC 1" und "EC 2". Ab Juli 2021 werden die Einstufungskriterien strenger gesetzt und es sind dann jeweils Lösemittelanteile von maximal drei bzw. fünf Prozent für "EC 1 Plus" bzw. "EC 1" zulässig. Außer den Oberflächenbehandlungsmitteln stießen noch weitere Produkte zum "Emicode": Estrichzusatzmittel, Bindemittel für Reaktionsharzestriche, Mauermörtel, Schnellzemente, Haftbrücken, Fugenmörtel auf Dispersions- oder Reaktionsharzbasis sowie Dispersions- und Reaktionsharzabdichtungen unter Fliesen.

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20.09.2018 » Wand / Fassade

P+S: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Der Tapetenhersteller Pickhardt + Siebert (P+S) hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Ziel ist es, das Unternehmen sowie die Tochtergesellschaft Wallcover Tapetenproduktionsgesellschaft mbH zu sanieren und zukunftsfähig aufzustellen. Wie das Unternehmen am 18. September 2018 mitteilte, laufe der Geschäftsbetrieb an den Standorten Gummersbach, Giesen-Emmerke und Lehrte unverändert weiter. Ein Sanierungsplan und ein Konzept zur Restrukturierung soll den Gläubigern in Kürze vorliegen. Im Rahmen des Eigenverwaltunsverfahrens, wurde der Rechtsanwalt Philip Schober als vorläufiger Sachwalter bestellt. Die Geschäftsführung wird darüber hinaus von zwei Restrukturierungs- und Sanierungsexperten als Generalbevollmächtigte beraten.

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