Branchen-News

10.05.2021 | Wand / Fassade

A.S. Création: 20 Jahre Tapetenstiftung

Vor zwei Jahrzehnten hat Jürgen Schneider die gemeinnützige Stiftung gegründet, die branchenübergreifend das Image der Tapete beleben und zudem Kindern in schwierigen Verhältnissen helfen sollte. Seither konnten mehr als drei Millionen Euro dafür freigegeben werden. In dieser Zeit entwickelte und förderte die Stiftung eine Reihe von...

Vor zwei Jahrzehnten hat Jürgen Schneider die gemeinnützige Stiftung gegründet, die branchenübergreifend das Image der Tapete beleben und zudem Kindern in schwierigen Verhältnissen helfen sollte. Seither konnten mehr als drei Millionen Euro dafür freigegeben werden. In dieser Zeit entwickelte und förderte die Stiftung eine Reihe von Projekten rund um das Thema Tapete.
In Zusammenarbeit mit dem Rat für Formgebung gab es zum Beispiel jährliche Wettbewerbe für den Designernachwuchs. »new walls, please!« ist immer noch ein Begriff und hat vielleicht mit dazu beigetragen, dass heutige Innenarchitekten die Tapete ganz selbstverständlich als zentrales Gestaltungselement einsetzen. Die schimmernden Ledertapeten aus der Barockzeit für das Goldlederkabinett im Deutschen Tapetenmuseum in Kassel wurden unter anderem mit Mitteln der Tapetenstiftung angekauft. Zeitgenössische Künstler entdeckten die Tapete – Jürgen Partenheimer kreierte und stellte im Mies van der Rohe Museum im Haus Lemke Berlin aus. 
Rund 7.000 Berufsschüler konnten zudem von den beliebten Tapetenschulungen profitieren. Um die Berufsschulen für den Malernachwuchs noch besser zu unterstützen, stellte die Stiftung insgesamt 100.000 Lehrbücher zur Verfügung. Benachteiligte Kinder und Jugendliche förderte die Stiftung zum Beispiel mit dem Konzept „Maschenka“ in Russland. In dem Waisenhaus können Kinder in geschütztem Raum leben, die jugendlichen Mädchen leben in betreuten Wohngemeinschaften weiter bis zum Ende der Ausbildung. In Rumänien sorgten Malteser mit einem Pflegeeltern-Konzept für ein neues Zuhause allein gelassener Kinder. Und im polnischen Ferienkamp erarbeitet die Theaterpädagogin Elzbieta Bednarska jeden Sommer mit verhaltensauffälligen Mädchen eine Theateraufführung, die öffentlich aufgeführt wird und den Mädchen eine ungekannte Anerkennung verschafft.
Unter mehreren Projekten in Deutschland ist die Initiative »Kein Kind ohne Schulranzen« der Kölner »Tatort«-Kommissare eine der bekanntesten. Für all diese Engagements setzte die Stiftung allein seit 2009 insgesamt 600.000 Euro ein. Die Einnahmen der Stiftung setzen sich zusammen aus den Dividenden der mittlerweile 170.000 A.S. Création-Aktien und aus den großzügigen Spenden zahlreicher Förderer.
Weitere Informationen sind auf der neu gestalteten Website www.tapetenstiftung.de zu entnehmen.

10.05.2021 | Boden / Zubehör

IVC Group: Frederic Steen folgt auf Ivo Schintz

Im Zuge der Unternehmensstrategie, das Commercial-Business international auszubauen, wird die Position des President IVC Commercial Flooring International neu besetzt: Frederic Steen folgt auf Ivo Schintz, der seit 2019 die Commercial-Aktivitäten verantwortet und, wie es in einer Mitteilung heißt, zum Bedauern von IVC Mitte Mai aus persönlichen Gründen aus dem Unternehmen ausscheiden wird. Steen verfügt bereits über langjährige internationale Branchenerfahrung im Mutterkonzern Mohawk und war dort unter anderem für die Märkte in Australien, Neuseeland und Skandinavien zuständig. - © IVC Group

05.05.2021 | Verband

Kompetenz-Zentrum Textil + Sonnenschutz: Rohstoffpreise und Versorgungsengpässe sind existenzbedrohend

Einer Umfrage unter den Mitgliedern der drei Verbände des Kompetenz-Zentrums Textil + Sonnenschutz (Heimtex, ViS, Matratzenverband) zufolge sind praktisch sämtliche Unternehmen von der stockenden Rohstoffversorgung und den damit verbundenen Preissteigerungen betroffen. Insbesondere Preise für PU-Schaum, Stoffe, Vliese, Federkerne oder Verpackungsmaterialien aus Papier und Pappe sowie Kunststoff steigen seit Ende letzten Jahres...

Einer Umfrage unter den Mitgliedern der drei Verbände des Kompetenz-Zentrums Textil + Sonnenschutz (Heimtex, ViS, Matratzenverband) zufolge sind praktisch sämtliche Unternehmen von der stockenden Rohstoffversorgung und den damit verbundenen Preissteigerungen betroffen. Insbesondere Preise für PU-Schaum, Stoffe, Vliese, Federkerne oder Verpackungsmaterialien aus Papier und Pappe sowie Kunststoff steigen seit Ende letzten Jahres kontinuierlich. Ferner wurden Holz, Aluprofile, Latexkerne sowie Garne und Farbstoffe/Textilhilfsmittel als weitere Preistreiber genannt.

Containerfrachtkosten haben sich vervielfacht
Allein im April kam es nach Angaben von Martin Auerbach, Geschäftsführer der drei Verbände, zu Preissprüngen im zweistelligen Prozentbereich, die auf die bisherigen Steigerungen noch oben drauf zu rechnen seien. Transporte für Vorprodukte aus Übersee haben sich laut der Umfrage sogar um ein Fünffaches gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Preiskalkulationen implodieren, die Industrie legt drauf
Bereits im Jahr 2020 hätten die Preiskalkulationen der Mitglieder, die nach den Verträgen mit den Abnehmergruppen eigentlich über Monate Bestand haben sollen, »vorne und hinten« nicht mehr gestimmt. »Aktuell implodieren die Kalkulationen. Wer heute zu den in 2020 vereinbarten Konditionen liefert, legt ordentlich drauf. Das kann nicht mehr lange gut gehen«, sagt Auerbach. In Teilbereichen seien die Unternehmen wegen der Rohstoffverknappung nicht mehr lieferfähig.

Preisanstiege nicht alle wirtschaftlich erklärbar
Vorlieferanten erhöhten die Preise in einer Form, die wirtschaftlich nicht nachvollziehbar sei. Neben einem notgedrungenen Umdenken bei der Ressourcennutzung sind nun vor allem die deutschen und europäischen Marktaufsichtsbehörden gefragt, ihre vornehme Zurückhaltung aufzugeben und die Ärmel hochzukrempeln. Denn die enormen Erhöhungen der Rohstoffkosten schlagen sich letztendlich auf die Verbraucher nieder, sofern die Produkte aktuell überhaupt auf dem Markt verfügbar sind.

05.05.2021 | Verband

ETTF: Europäischer Holzhandelsverband fordert Einhaltung von Verträgen

Anlässlich der letzten Vorstandssitzung des Europäischen Holzhandelsverbandes (ETTF) Ende April 2021 wurde intensiv über die Beschaffungssituation auf den europäischen Holzhandelsmärkten diskutiert. Alle im Vorstand vertretenen Mitgliedsverbände des ETTF sehen derzeit eine sehr angespannte Beschaffungssituation. Dem stehen...

Anlässlich der letzten Vorstandssitzung des Europäischen Holzhandelsverbandes (ETTF) Ende April 2021 wurde intensiv über die Beschaffungssituation auf den europäischen Holzhandelsmärkten diskutiert. Alle im Vorstand vertretenen Mitgliedsverbände des ETTF sehen derzeit eine sehr angespannte Beschaffungssituation. Dem stehen grundsätzlich sehr aufnahmefähige Märkte in Europa gegenüber.
Der ETTF beobachtet mit zunehmender Sorge, dass Lieferverträge nicht immer eingehalten werden, was Menge und Lieferzeit angeht, sondern dass es einen Trend zur Nachverhandlung gibt.
Der Holzhandelsverband lehnt ausdrücklich die Nachverhandlung bestehender Verträge ab und fordert Lieferanten und Industrie auf, Verträge und Lieferzeiten einzuhalten. »Wir brauchen in ganz Europa zuverlässige Lieferanten und eine nachhaltige Beschaffungs- und Vermarktungspolitik in der Lieferkette«, so Generalsekretär Thomas Goebel.
Der ETTF ist besorgt, dass durch die bestehenden oder sich anbahnenden Lieferengpässe die guten Absatzmärkte ins Stocken geraten könnten. Deswegen ist es gerade jetzt umso dringlicher, auf zuverlässige Lieferanten setzen zu können. Es wird unterstrichen, dass Industrie, Handel und Verarbeiter gerade jetzt auf langfristige und nachhaltige Lieferbereitschaft setzen müssen, damit die guten Absatzmärkte für die Zukunft auch erhalten bleiben.
Der ETTF besteht aus 15 europäischen Mitgliedsverbänden und vertritt den europäischen Holzhandel und Holzimport.

05.05.2021 | Messeartikel

Neuerungen für »Domotex 2022« angekündigt

Die 33. Auflage der »Domotex« ist für den 13. bis 16. Januar 2022 geplant und wartet mit mehreren Neuerungen auf: Eine moderne und optimierte Ausgestaltung der zwei neu eingeführten Labels »Carpets & Rugs« und »Floor & Wall« sowie eine angepasste Hallenstruktur sollen für eine leichtere Orientierung sorgen.

Guter Anmeldestand
Der aktuelle Anmeldestand belegt nach Angaben der Deutschen Messe...

Die 33. Auflage der »Domotex« ist für den 13. bis 16. Januar 2022 geplant und wartet mit mehreren Neuerungen auf: Eine moderne und optimierte Ausgestaltung der zwei neu eingeführten Labels »Carpets & Rugs« und »Floor & Wall« sowie eine angepasste Hallenstruktur sollen für eine leichtere Orientierung sorgen.

Guter Anmeldestand
Der aktuelle Anmeldestand belegt nach Angaben der Deutschen Messe die positive Resonanz auf die im Januar 2022 hybrid stattfindende »Domotex«. »Viele Aussteller haben ihre Teilnahme an der Messe bereits zugesagt, noch bevor die Anmeldung offiziell möglich war«, sagt Sonia Wedell-Castellano, Global Director Domotex. Dies unterstreiche einmal mehr, welche Bedeutung die »Domotex« für die gesamte Branche hat, und wie wichtig das persönliche Treffen ist. Bisher gäbe es unter anderem Zusagen von Bauwerk Group, Haro und Scheucher als neue Aussteller sowie von ter Hürne und Windmöller im Bereich Parkett, LVT und Laminat. Auch Associated Weavers, In-floor-Girloon und Onefloor aus dem textilen und elastischen Bereich sowie Selit aus dem Bereich Anwendungs- und Verlegetechnik seien bereits angemeldet.

Zwei neue Labels
Zur »Domotex 2022« werden zwei neue Labels eingeführt, um die Orientierung für Besucher zu optimieren: »Carpets & Rugs« und »Floor & Wall«. Die angepasste Hallenbelegung führt Produktgruppen der zwei Labels räumlich zusammen und ermöglicht Fachbesuchern aus Groß- und Einzelhandel, Architektur, Innenarchitektur, Handwerk sowie Möbel- und Einrichtungshandel eine verbesserte Orientierung: In den Hallen 2 bis 4 wird das weltweit größte Angebot an handgefertigten Teppichen präsentiert. Maschinell hergestellte Webteppiche gibt es in den Hallen 5 bis 7 zu sehen. Somit bilden die Hallen 2 bis 7 den Bereich »Carpets & Rugs« ab.
Produkte und praxisorientierte Lösungen aus der Anwendungs- und Verlegetechnik werden künftig in Halle 12 zu Hause sein, in direkter Anbindung an die textilen Bodenbeläge in Halle 11 sowie die Hartböden und elastischen Böden in Halle 13. Zum erweiterten Angebotsspektrum gehören die vielen Wandlösungen, die die Aussteller regelmäßig auf der »Domotex« zeigen. Damit bilden die Hallen 11 bis 13 die Bereiche »Floor & Wall« ab.

Neue Tagesfolge
Ab nächstem Jahr wird die »Domotex« von Donnerstag bis Sonntag stattfinden (bisher Freitag bis Montag). Mit der neuen Tagesfolge entspricht die »Domotex« dem Wunsch zahlreicher Besucher und Aussteller, die Messe bereits am Donnerstag offiziell zu eröffnen und zwei aufeinanderfolgende Werktage anzubieten.

03.05.2021 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Uzin Utz: Walter scheidet aus - Kallus leitet Business Unit der Marke »Uzin«

Seit 1. April 2021 leitet Steffen Kallus, 38, die gesamte Business Unit der Marke »Uzin« und übernimmt neben seinen bisherigen internationalen Aufgaben auch die nationalen Aufgaben von Jürgen Walter, der das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen verlassen...

Seit 1. April 2021 leitet Steffen Kallus, 38, die gesamte Business Unit der Marke »Uzin« und übernimmt neben seinen bisherigen internationalen Aufgaben auch die nationalen Aufgaben von Jürgen Walter, der das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen verlassen wird. Kallus wird darüber hinaus Prokura erteilt. Der neue Gesamtverantwortliche der Business Unit Uzin kann nicht nur auf eine langjährige Unternehmenszugehörigkeit zurückblicken, sondern bekleidete auch unterschiedliche Stellen im Unternehmen, zuletzt die Business-Unit-Leitung der Marke »Uzin« im internationalen Bereich.
»Steffen Kallus ist seit über zehn Jahren für die Uzin Utz Group tätig und kennt dadurch die Strukturen und Akteure bestens«, begründet Philipp Utz, Mitglied des Vorstands, seine Entscheidung für die Personalbesetzung. Seine Aufgabe werde daher vor allem die strategische Weiterentwicklung der Marke Uzin sein. Im Schulterschluss mit Michael Abraham, Vertriebsleiter Uzin Deutschland und Österreich, habe er eine wichtige Stütze, um die hochgesteckten nationalen Ziele im Rahmen der Strategie »Passion 2025« zu verwirklichen.

Abschließend dankte er Jürgen Walter für seine wertvollen Dienste. »Wir wünschen ihm persönlich und beruflich alles Gute«, so Philipp Utz. - © Uzin

26.04.2021 | Messeartikel

Messe »bauma« in den Oktober 2022 verschoben

Die »bauma«, Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, wird in den Herbst 2022 verschoben. Neuer Termin ist der 24. bis 30. Oktober 2022.
Ursprünglich sollte die »bauma« vom 4. bis 10. April 2022 stattfinden. Trotz Pandemie sei der Zuspruch der Industrie...

Die »bauma«, Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, wird in den Herbst 2022 verschoben. Neuer Termin ist der 24. bis 30. Oktober 2022.
Ursprünglich sollte die »bauma« vom 4. bis 10. April 2022 stattfinden. Trotz Pandemie sei der Zuspruch der Industrie hoch, und die Buchungslage überaus gut. In zahlreichen Gesprächen mit Kunden zeigte sich zuletzt jedoch die Erkenntnis, dass der April-Termin angesichts des weltweiten Pandemie-Geschehens mit zu vielen Unwägbarkeiten behaftet ist. Ob eine, für den Messeerfolg entscheidende, weltweite Reisetätigkeit in einem Jahr wieder weitgehend ungehindert möglich sei, ist derzeit schwer abschätzbar, so das vorherrschende Meinungsbild.
Unabhängig von der Verschiebung gehen die fachlichen und organisatorischen Planungen für die »bauma 2022« weiter. Der Kern der Fachmesse wird auf der Präsenzveranstaltung liegen, ergänzt und erweitert durch digitale Angebote. »So können Kunden aus aller Welt an der bauma teilhaben, selbst wenn sie nicht persönlich nach München reisen können oder wollen«, erläutert Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. »Mit der Entscheidung haben Aussteller und Besucher jetzt Klarheit und Planungssicherheit, so Dittrich weiter.

23.04.2021 | Messeartikel

Messe Frankfurt: »Tendence 2021« abgesagt

Aufgrund der weiterhin geltenden Bestimmungen und dem damit verbundenen Veranstaltungs- und Messerverbot, findet die für Ende Juni 2021 geplante Messe »Tendence« zum zweiten Mal in Folge nicht statt.
Die Online-Plattformen der Messe Frankfurt im Konsumgüterbereich, »Conzoom Solutions« und »Nextrade«, bieten dem nationalen wie internationalem Handel Alternativen für die Inspiration, Trendinformation, Order oder Sortimentsgestaltung sowie Hilfe zur Selbsthilfe in diesen herausfordernden Zeiten an.
Die nächste Konsumgütermesse der Messe Frankfurt ist die »Nordstil« in Hamburg, die für den 24. bis 26. Juli 2021 geplant ist.

23.04.2021 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Mapei: Winker neuer Vertriebsleiter Fussbodentechnik & Parkett

Matthias Winker, 49, verstärkt seit April 2021 als Vertriebsleiter Fußbodentechnik & Parkett das Team von Mapei. Der Betriebswirt (VWA) und gelernte Kaufmann im Groß- und Außenhandel ist bei Mapei als Vertriebsleiter deutschlandweit zuständig. Zu seinen Aufgaben zählen Steuerung und Kontrolle sämtlicher Vertriebsaktivitäten im Bereich Fußbodentechnik & Parkett sowie die Führung des Außendienstes.
Winker übernimmt damit die strategische Planung für die Umsetzung von Unternehmens- und Umsatzzielen im Bereich Fußbodentechnik. Dazu gehören die Entwicklung, Koordination und Umsetzung geeigneter Vertriebsstrategien sowie Maßnahmen zur Neukundengewinnung und die Pflege bestehender Kundenkontakte.
Zuvor war Winker bereits als Vertriebsleiter bei Caparol und als Verkaufsleiter Deutschland bei Gima tätig. - © Mapei

22.04.2021 | Boden / Zubehör

Bauwerk Group: 3,5 Prozent unter Vorjahr

Die Bauwerk Boen Group konnte im Geschäftsjahr 2020 in einem anspruchsvollen Marktumfeld die Profitabilität trotz rückläufigem Absatzvolumen steigern. Das ist einerseits auf die bereits in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in den Werken, kurzzeitig tieferen Materialkosten sowie andererseits den Auswirkungen...

Die Bauwerk Boen Group konnte im Geschäftsjahr 2020 in einem anspruchsvollen Marktumfeld die Profitabilität trotz rückläufigem Absatzvolumen steigern. Das ist einerseits auf die bereits in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in den Werken, kurzzeitig tieferen Materialkosten sowie andererseits den Auswirkungen der pandemiebedingt getroffenen Sparmaßnahmen und Anpassungen, zurückzuführen.
Der konsolidierte Nettoumsatz lag im Berichtsjahr mit CHF 261,4 Mio. (237,4 Mio. Euro) um 7,1 Prozent unter Vorjahr. Das um Währungseffekte bereinigte betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) belief sich hierbei auf CHF 32,9 Mio. (29,7 Mio. Euro), entsprechend einer Marge von 12,6 Prozent (Vorjahr: 10,9 Prozent). Das Unternehmensergebnis der Bauwerk Boen Group reduziert sich aufgrund der negativen Wechselkurseffekte im Ergebnis sowie einem höheren Steueraufwand auf CHF 11,8 Mio. (10,7 Mio. Euro).

Rückläufige Marktentwicklung
In der regionalen Verteilung entwickelten sich die Umsätze in der wichtigen DACH-Region insgesamt leicht rückläufig, während der Umsatzrückgang in Skandinavien 16 Prozent betrug. In den Exportmärkten ausserhalb Europas, insbesondere Asien und USA, die rund 5 Prozent zum Gruppenumsatz beitrugen, war der Umsatz nicht zuletzt aufgrund von Baustellenstopps in China im 1. Quartal ebenfalls um 23 Prozent rückläufig.

Kein Ausblick auf 2021
Aufgrund schwierig vorhersehbarer wirtschaftlicher Entwicklungen, nicht zuletzt im Zusammenhang mit der weltweiten Corona- Pandemie, verzichtet die Bauwerk Boen Group auf einen Ausblick auf das laufende Jahr. Die Gruppe sieht sich aber in einer guten Position, dank ihrem umfassenden Produktportfolio, der guten Marktstellung sowie den eingeleiteten und bereits umgesetzten Effizienzmaßnahmen in der Produktion, bei einer Normalisierung der Situation die Umsätze und die Profitabilität halten zu können.

21.04.2021 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Uzin Utz Group: 2020 Rekordjahr trotz Corona

Die Uzin Utz Group, weltweit agierender Komplettanbieter für Bodensysteme, hat das Jahr 2020 mit Rekordwerten abgeschlossen. Das Familienunternehmen verzeichnete ein Umsatzplus von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr und schloss das Jahr 2020 mit einem Gesamtumsatz von 383,6 Mio. Euro ab. Mit 40,1 Mio. Euro lag das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) im Konzern weit über dem Vorjahr (30,2 Mio Euro).
»Im Corona-Jahr 2020 so...

Die Uzin Utz Group, weltweit agierender Komplettanbieter für Bodensysteme, hat das Jahr 2020 mit Rekordwerten abgeschlossen. Das Familienunternehmen verzeichnete ein Umsatzplus von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr und schloss das Jahr 2020 mit einem Gesamtumsatz von 383,6 Mio. Euro ab. Mit 40,1 Mio. Euro lag das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) im Konzern weit über dem Vorjahr (30,2 Mio Euro).
»Im Corona-Jahr 2020 so ein Ergebnis zu realisieren, das beweist eindrucksvoll die Leidenschaft, mit der sich alle unsere Mitarbeiter ins Zeug legen. Sie haben nicht nur wichtige Veränderungen vorangetrieben und dabei großartige Leistungen erbracht, sondern in Summe eine starke Teamleistung bewiesen. Alle sind sehr diszipliniert mit der Situation umgegangen, haben die wirtschaftliche Herausforderung angenommen und unsere Kunden nicht aus dem Blick verloren. Diese Disziplin hat sich gelohnt und zu einem erneut sehr erfolgreichen Geschäftsjahr beigetragen», so Heinz Leibundgut, Vorstand für Finanzen bei Uzin Utz. Zur positiven Geschäftsentwicklung trugen vor allem die Umsatzentwicklungen der Gesellschaften Uzin Utz Nederland B.V., der INTR B.V., der codex GmbH & Co. KG sowie der Uzin Utz AG bei. Auf der Ertragsseite konnte der Ulmer Bauchemiespezialist durch niedrigere Kosten wegen der nahezu lahmgelegten Reisetätigkeit sowie fehlenden Präsenzveranstaltungen wie Messen und Kundenveranstaltungen eine signifikante Steigerung verzeichnen.

Ausblick
Nach aktuellem Stand geht die Uzin Utz Group von einer angespannten Lage im Hinblick auf die Versorgungssicherheit und der Preisentwicklung auf den Rohstoff- und Verpackungsmärkten aus. Dennoch ist die Uzin Utz Group optimistisch gestimmt, auch bei einem sinkenden EBIT im Berichtsjahr 2021 ein solides Ergebnis erzielen zu können. Die EBIT-Marge wird im Berichtsjahr 2021 leicht sinken, dies wird hauptsächlich auf die fehlenden Sondereinflüsse zurückzuführen sein, sofern sich die Lage in der Corona-Krise entspannt und sicheres Reisen wieder möglich ist.

21.04.2021 | Fachhandel / Kooperationen

HolzLand: 18,6 Prozent Umsatzplus im 1. Quartal

Die Umsatzentwicklung bei der HolzLand-Kooperation ist weiterhin positiv. Mit einem Umsatzplus von 18,6 Prozent (bereinigt sogar um 20,7 Prozent) verbucht HolzLand mit rund 275 Mio. Euro ein äußerst solides 1. Quartal 2021.
»Damit wurden unsere Erwartungen für die ersten drei Monate dieses Jahres noch übertroffen«, freut sich...

Die Umsatzentwicklung bei der HolzLand-Kooperation ist weiterhin positiv. Mit einem Umsatzplus von 18,6 Prozent (bereinigt sogar um 20,7 Prozent) verbucht HolzLand mit rund 275 Mio. Euro ein äußerst solides 1. Quartal 2021.
»Damit wurden unsere Erwartungen für die ersten drei Monate dieses Jahres noch übertroffen«, freut sich HolzLand-Geschäftsführerin Nicole Aversch. Auf Sortimentsebene sind insbesondere die Bereiche Massivholz/Hobelware und Holz im Garten um mehr als 30 Prozent gestiegen, wobei der Bereich Garten mit 36,5 Prozent das höchste Umsatzplus verzeichnet. Bei den Baustoffen gab es einen Zuwachs von 21,4 Prozent. »Schon jetzt zeichnet es sich ab, dass die bevorstehende Gartensaision eine Rekordsaison werden könnte«, teilt HolzLand weiter mit. In Deutschland wurde der zentralregulierten Umsatz um 20,3 Prozent gesteigert und in Belgien um 55,7 Prozent. Auch Österreich mit 19,6 Prozent und die Schweiz mit 10,5 Prozent, verzeichneten einen weiteren Anstieg.

Online-Handel boomt
»Vor allem beim Online-Shop haben wir für die Händler Rekordumsätze verzeichnet. Unsere Nutzerzahlen des Online-Marktplatzes liegen auf einem Topniveau«, betont Averesch. »Allein im März haben 570 000 Nutzer auf unsere Plattform zugegriffen. Mehr als 3000 Aufträge wurden gezählt, und der Bruttoumsatz lag über 1,2 Mio. Euro«, konkretisiert Christian Haltermann, Bereichsleiter Digitale Services bei HolzLand. Der Blick zurück zeige, dass der Umsatz auf der Plattform im Vergleich zum ersten Quartal im Vorjahr um 300 Prozent gesteigert werden konnte. Tendenz weiter steigend.

Produktknappheit sorgt für höhere Preise
»Das aktuelle Umsatzergebnis ist auch unserem kontinuierlichen Ausbau des Lagerbestands geschuldet. Es ist uns gelungen, viel Ware zu sichern«, betont Averesch. Die steigende Nachfrage nach Holz, massive Lieferengpässe und stetig kletternde Preise stellten die Branche derzeit vor große Herausforderungen. »Insbesondere die Knappheit der Produkte in den Bereichen Schnittholz, Holbelware und der Plattenwerkstoffe sorgt für Preiserhöhungen, die natürlich direkt in die Umsatzzahlen einfließen«, erklärt Johannes Schulze, Bereichsleiter Category Management. Gleichzeitig nähmen aber die Bauaktivitäten mit Holz zu, was das Ungleichgewicht verstärke, was dazu führe, dass der Markt weiter überhitze. Die Warenverfügbarkeit bleibe das Gebot der Stunde. »Deshalb konzentrieren wir uns darauf, die Mengensicherung langfristiger zu gestalten«, so Schulze. Entspannung ist nicht in Sicht: »In den kommenden Monaten wird sich die jetzige Situation auf dem Holzmarkt fortsetzen, in einigen Sortimentsbereichen vermutlich weiter eskalieren. Das wird uns noch mindestens bis Ende des Jahres beschäftigen«, vermutet Schulze.