12.12.2016 » Holz / Laminat / Kork

Bauwerk-Boen-Gruppe übernimmt Haas Dom in Kroatien

Die Bauwerk-Boen-Gruppe übernahm von der deutschen Haas-Gruppe deren kroatische Tochtergesellschaft Haas Dom, eine Parkett- und Holzplattenfabrik mit eigenem Sägewerk in Đurđevac. Haas Dom verfügt über einen langfristigen Liefervertrag mit der staatlichen kroatischen Forstverwaltung und beschäftigt rund 130 Mitarbeitende. Dank der Übernahme kann Bauwerk-Boen Wachstumspotentiale ausschöpfen und auf die Verknappungstendenzen an den Beschaffungsmärkten, insbesondere bei grösseren Parkettformaten wie Landhausdielen, reagieren. In einem ersten Schritt plant Bauwerk Boen den Aufbau einer kompletten Parkettfabrik mit einer Kapazität von 1,3 Millionen Quadratmetern und über 200 Mitarbeitern. Im zweiten Schritt ist eine Verdopplung dieser Kapazitäten geplant.

» Bauwerk Parkett GmbH
12.12.2016 » Holz / Laminat / Kork

IHD: Methode zur Bestimmung des Kriechverhaltens von WPC

Im Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) konnte eine Methode zur Bestimmung des Kriechverhaltens von Wood-Plastic-Composits (WPC) entwickelt und angewendet werden. Die Methode basiert auf der Norm DIN EN 1156, die zur Bestimmung des Kriechverhaltens von Holzwerkstoffen sowie der DIN 68874-1 zur Bestimmung des Langzeit-Durchbiegeverhaltens von Einlegeböden Anwendung findet. Diesbezüglich mussten die Geometrien und Belastungsszenarien an die durch das WPC veränderten Anforderungen angepasst und hinsichtlich der Reproduzierbarkeit der Messungen validiert werden. Aus den Ergebnissen konnten Empfehlungen für die Standardisierung eines Prüfverfahrens abgeleitet und in den Normungsprozess eingebracht werden. Im Rahmen des Projektes wurden die Einflüsse von Umgebungstemperatur und -feuchte sowie der eingesetzten Rohstoffe und Profilgeometrien auf die Kriechzahl des Produktes ermittelt. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in weiterführenden Projekten durch gezielte Rezeptur- und Technologieentwicklungen zur Darstellung optimierter Produkte mit geringem Kriechverhalten genutzt.

» Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH
12.12.2016 » Textile/elastische Beläge

Christian Lukas wechselt von Parador zu Oneflor-Europe

Seit dem 1. Dezember 2016 hat Christian Lukas die Vertriebsleitung für Deutschland, Österreich und die Schweiz für die Oneflor-Europe BVBA aus Kortrijk übernommen. Christian Lukas soll bei dem belgischen Unternehmen den Vertrieb von LVT-Belägen ausbauen und weitere Vertriebswege erschließen. Mit Lukas holt sich Oneflor einen routinierten und erfahrenen Vertriebsleiter, der seit 25 Jahren in der Bodenbelagsbranche - zuletzt bei Parador - tätig ist und bereits mehrere Vertriebe erfolgreich aufgebaut hat.

» Oneflor Europe BVBA
09.12.2016 » Holz / Laminat / Kork

Hamberger gehört zu Deutschlands innovativsten und beliebtesten Unternehmen

Die Hamberger Industriewerke dürfen sich gleich über zwei Auszeichnungen freuen: Das Unternehmen mit Sitz in Rosenheim gehört im renommierten Ranking der "Wirtschaftswoche" zu den 50 innovativsten Unternehmen Deutschlands. Und laut einer aktuellen Studie von "Focus Money" und den Kölner Analyse- und Beratungsexperten "Service Value" zählt Hamberger zudem zu den beliebtesten Familienunternehmen Deutschlands. Der Parketthersteller ("Haro") und WC-Sitz-Produzent wird bereits in der vierten und fünften Generation von Peter und Dr. Peter M. Hamberger geführt.

» Hamberger Flooring GmbH & Co. KG
09.12.2016 » Verband

Baugewerbe begrüßt CDU-Bekenntnis zur Meisterpflicht

"Der Meisterbrief ist ein Qualitätsmerkmal des deutschen Handwerks und wir freuen uns über den Beschluss der CDU zur Stärkung des Meisterbriefs. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Beschluss im Wahlprogramm der CDU wiederfinden wird“, sagte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes in Berlin. Deutschlands Zukunft hängt von der qualifizierten Ausbildung ab und diese ist im Handwerk nur mit dem Meisterbrief zu bekommen. Nach der Novellierung der Handwerksordnung im Jahr 2004 kam es in den zulassungsfreien Gewerken zu einem erheblichen Verlust an sozialversicherungsdienlichen Beschäftigungs- und Ausbildungsverhältnissen. Dazu kam eine erhebliche Verunsicherung für Verbraucher über die Qualifikation von angebotenen Handwerkerleistungen. Pakleppa: „Dieser Fehler kann nun korrigiert werden, zum Nutzen der Verbraucher und für mehr Qualität in der beruflichen Bildung. Wir fordern ein klares Signal, dass die einseitige Förderung der Akademisierung der Ausbildung gestoppt und stattdessen das System der dualen Ausbildung gestärkt wird. Das CDU-Bekenntnis zur Meisterpflicht und die weiteren Beschlüsse des Parteitages sind für uns ein wichtiger Meilenstein in diese Richtung. Nun müssen Taten folgen“, so Pakleppa.

» Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V.